OPEC+ stoppt Produktionsanstieg: Markt bleibt unter Druck
Ein Bericht von Rigzone weist darauf hin, dass die OPEC+ am 4. Januar beschlossen hat, die Produktionssteigerungen für Februar und März 2026 auszusetzen. In der Sitzung, an der unter anderem Saudi-Arabien, Russland und die Vereinigten Arabischen Emirate teilnahmen, wurde bekräftigt, dass die Anforderungen an die Ölförderung je nach Land variieren. Die Entscheidung folgt auf frühere freiwillige Anpassungen im Jahr 2023. Ziel bleibt es, die Marktstabilität zu unterstützen. Analysten merken an, dass trotz geopolitischer Risiken die makroökonomischen Schwächen überwiegen. Dies führt dazu, dass der Ölmarkt von einem Überangebot und schwacher Nachfrage geprägt bleibt, wie Naeem Assam von Zaye Capital Markets betonte. Frank Walbaum, Analyst bei Naga, erwartet ebenfalls Druck auf den Markt, da das globale Angebot stärker als die Nachfrage zunehmen könnte. Die nächsten OPEC+ Treffen zur Lagebesprechung sind monatlich geplant, beginnend ab dem 1. Februar.
Quelle: rigzone.comSupermärkte bieten günstigere E-Ladestationen als öffentliche Säulen
Immer mehr Supermärkte, Baumärkte und Schnellrestaurants bieten heute Lademöglichkeiten für Elektroautos an, und die Nutzung dieser Stationen ist oft günstiger als an öffentlichen Ladesäulen. Eine von AUTO BILD zitierte Studie hebt hervor, dass allein durch die Supermarktkette Lidl europaweit mehr Ladepunkte betrieben werden, als etwa in ganz Irland vorhanden sind. Der Preisvorteil liegt bei Marken wie Aldi und Lidl darin, dass das Ladeangebot preislich unter dem von Haushaltsstrom liegt: Wechselstromladen kosten hier 29 Cent pro kWh, während Schnelllader mit bis zu 150 kW günstige 47 Cent pro kWh berechnen. Besondere Nutzungsvorteile bieten dabei Apps, welche die günstigen Konditionen sichern. Besonders ist auch, dass Unternehmen wie Lichtblick in Kooperation mit Edeka zügig beim Ausbau neuer Ladesäulen involviert sind: Geplant sind 150 Ladepunkte an norddeutschen Standorten bis 2026, um das öffentliche Laden zu erleichtern. Diese Entwicklungen unterstützen somit effektiv die EU-Netzausbaupläne und kommen der E-Mobilität entscheidend zugute.
Quelle: autobild.deSchnellladen erhöht Reichweite auf Langstrecken: 800-Volt Technik im Fokus
Schnelles Laden ist für viele E-Auto-Käufer ein wichtiges Entscheidungskriterium. Besonders auf Langstrecken ist die volle Kapazität des Akkus gefragt, weshalb es sich lohnt, die Ladepausen möglichst kurz zu halten. Beim Schnellladen fließt Gleichstrom, welchen die DC-Ladestationen bereitstellen. Diese beginnen ihre Leistung bei 50 kW und reichen aktuell bis 400 kW. Hersteller setzen zunehmend auf höhere Spannungen wie 800 Volt, um die Ladezeiten weiter zu verkürzen. Jedoch kann ständiges Schnellladen die Akkukapazität schneller reduzieren, weshalb auch das langsame Laden im Alltag empfohlen wird. Wichtig ist auch das Batteriemanagement, denn niedrige Temperaturen verlangsamen den Ladevorgang. Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn der Akku vor dem Laden auf Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius gebracht wird. Große Schnellladeparks findet man vor allem entlang von Autobahnen und bei großen Einkaufszentren. Betreiber wie Ionity und Tesla bieten leistungsstarke Ladesäulen an, die zunehmend auch für markenfremde Fahrzeuge zugänglich sind.
Quelle: autobild.deÖlmarkt mit größtem Verlust seit 2020: Überschuss belastet Preise
Der Ölmarkt verzeichnete zum Jahresende den stärksten Jahresverlust seit 2020. Neben geopolitischen Risiken und einem weltweit steigenden Angebot erwartet man für 2026 einen anhaltend hohen Überschuss, der die Preise belasten könnte. West Texas Intermediate fiel um 0,9% und schloss mit einem Rückgang von insgesamt 20% für das Jahr. Händler konzentrieren sich auf ein bevorstehendes OPEC+-Treffen sowie die Politik von Präsident Donald Trump gegenüber Russland, Iran und Venezuela. Sowohl die Internationale Energieagentur als auch die US-Regierung rechnen mit einer Produktion, die den Verbrauch täglich um über 2 Millionen Barrel übersteigt, was sich im kommenden Jahr noch verschlechtern könnte. OPEC+ erhöhte die Förderung und beansprucht Markteinteile zurück, was mit steigenden Fördermengen aus Brasilien und Guyana sowie Rekordproduktion in den USA zusammenfällt, wie Rigzone berichtet. Zukünftige Preisschwankungen, insbesondere rund um Venezuela oder Russland, bleiben dann laut Experten jedoch möglich.
Quelle: rigzone.com