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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 16.04.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Donnerstag, dem 16.04. um 09:15 Uhr Die Spritpreise befinden sich in einer klaren Abwärtsphase, getragen von einem fallenden Ölpreis, einem negativen Wochentrend und einer ungewöhnlich hohen Gewinnmarge der Mineralölkonzerne, die weiteren Senkungsdruck erzeugt. Donnerstag, 16. April 2026: Die Preise dürften spürbar nachgeben. Der Donnerstag ist statistisch der günstigste Wochentag mit durchschnittlich 0,7 Cent unter dem Wochenmittel. Das laufende Preismomentum zeigt nach unten, der Rohölpreis ist in den vergangenen 24 Stunden um knapp 0,4 Prozent gesunken. Insgesamt deutlich fallende Tendenz. Freitag, 17. April 2026: Der Abwärtstrend setzt sich fort, allerdings etwas gebremst. Der Freitag ist preislich ein neutraler Tag. Das negative Momentum und der weiterhin günstige Ölpreis stützen jedoch die leicht fallende Tendenz. Samstag, 18. April 2026: Die Preise dürften sich stabilisieren. Der Samstag weist typischerweise leicht höhere Preise auf als das Wochenmittel, doch dieser Effekt wird durch den übergeordneten Abwärtstrend gedämpft. Das Modell signalisiert eine weitgehend stabile Preisentwicklung. Sonntag, 19. April 2026: Ähnlich wie am Samstag ist mit stabilen Preisen zu rechnen. Der Sonntag zeigt im langjährigen Muster leicht erhöhte Preise, doch auch hier wirkt das fallende Marktumfeld dämpfend. Im Prognosezeitraum sind in Brandenburg und Thüringen Schulferien, die am 16. und 17. April 2026 noch laufen und am 17. beziehungsweise 18. April 2026 enden. Davon sind etwa 6 Prozent der deutschen Bevölkerung betroffen. Erfahrungsgemäß kann das Ferienende durch Rückreiseverkehr einen leichten preissteigernden Effekt haben, der im Modell mit etwa 0,1 Cent pro Liter beziffert wird. Dieser Einfluss ist jedoch gering und wird vom übergeordneten Abwärtstrend überlagert. Die Rohüberschussanalyse zeigt ein aufschlussreiches Bild. Der aktuelle Rohüberschuss bei Super E5 liegt bei 45,7 Cent pro Liter und damit 6,1 Cent über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 39,7 Cent. Dieser Wert befindet sich oberhalb des 80. Perzentils der Jahresverteilung, was bedeutet, dass die Marge der Mineralölkonzerne historisch gesehen ungewöhnlich hoch ist. In solchen Situationen zeigt die Erfahrung, dass binnen etwa 14 Tagen eine Preiskorrektur nach unten wahrscheinlich wird, da der Wettbewerbsdruck die Konzerne zur Weitergabe der günstigen Einkaufskonditionen zwingt. Bei Diesel liegt die Marge mit 68,6 Cent im normalen Bereich, bei E10 mit 40,9 Cent ebenfalls am oberen Rand. Der Ölpreis hat sich in den vergangenen 24 Stunden um 0,4 Prozent und in den vergangenen 48 Stunden um 0,5 Prozent verbilligt. Dieses Signal wirkt sich jedoch nicht sofort voll auf die Tankstellenpreise aus. Das Modell rechnet mit einer durchschnittlichen Verzögerung von etwa 11 Tagen, bis eine Ölpreissenkung zu 90 Prozent eingepreist ist. Am heutigen Tag sind erst etwa 19 Prozent der jüngsten Senkung an der Zapfsäule angekommen. Das 7-Tage-Momentum zeigt einen Preisrückgang von etwa 0,7 Cent pro Tag bei Benzin und sogar 2,1 Cent pro Tag bei Diesel. Der 28-Tage-Makrotrend bestätigt mit einem Rückgang von 0,2 Cent pro Tag die mittelfristige Abwärtsbewegung. Die Komplexität dieses Berechnungsmodells ergibt sich aus dem Zusammenspiel mehrerer unabhängiger Faktoren, die jeweils unterschiedliche Zeithorizonte und Wirkungsmechanismen aufweisen. Der Wochentag-Effekt basiert auf einer exponentiell gewichteten Analyse von 13 Jahren Preisdaten, wobei jüngere Beobachtungen stärker gewichtet werden als ältere. Der Ölpreiseinfluss folgt einem asymmetrischen Modell, das berücksichtigt, dass Preiserhöhungen schneller weitergegeben werden als Senkungen. Kalendereffekte wie Ferien und Feiertage werden bevölkerungsgewichtet über alle 16 Bundesländer aggregiert und mit historischen Preisabweichungen verknüpft. Das Momentum erfasst kurzfristige Trends, während der Makrotrend mittelfristige Bewegungen abbildet. Die Rohüberschussanalyse schließlich misst die aktuelle Gewinnmarge der Konzerne und leitet daraus Normalisierungstendenzen ab. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore zusammengeführt, der die wahrscheinliche Preisrichtung anzeigt, ohne dabei einen konkreten Centbetrag vorherzusagen.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

Berta