Ölpreise steigen: Verknappung treibt WTI-Kurs auf Monatshoch
Ölpreise stiegen, nachdem ein US-Regierungsbericht die Erwartungen an eine Verknappung der kurzfristigen Angebotssituation untermauerte, was Optimismus über die Marktgrundlagen auslöste. Futures für West Texas Intermediate (WTI) stiegen um 0,9 % und näherten sich der Marke von 70 Dollar pro Barrel, was den höchsten Schlusskurs in diesem Monat darstellt. US-Lagerbestände sanken letzte Woche um 3,34 Millionen Barrel und erreichten damit den niedrigsten Stand seit etwa einem Monat. Auch Benzinbestände gingen zurück. Diese Entwicklung stellt eine deutliche Umkehrung der Marktstimmung dar, die zu Beginn des Monats noch einen bearishen Kurs eingeschlagen hatte. Händler kauften verstärkt bullische Öloptionen, da US-Präsident Donald Trump den Druck auf iranische Ölexporte verstärkte. Weitere Abgaben stehen nächste Woche an, darunter eine Abgabe auf den Kauf von venezolanischem Rohöl und Gas. Laut Fawad Razaqzada, Marktanalyst bei City Index, unterstützen die Preise die Erwartungen an eine Verknappung der kurzfristigen Versorgung.
Quelle: rigzone.comUS-Destillatvorräte bis 2026 stark rückläufig, Nachfrage steigt
Laut dem neuesten Monatsbericht der U.S. Energy Information Administration (EIA) wird erwartet, dass die Gesamtvorräte an Mitteldestillaten bis Ende 2025 im Durchschnitt um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr sinken und 2026 um weitere vier Prozent zurückgehen. Diese Bestände umfassen petroleum-basierte Destillate, erneuerbaren Diesel und Biodiesel, wie die EIA in ihrem aktuellen Bericht erklärte. Die Schließung zweier Raffinerien in den USA im Jahr 2025 könnte die Produktion von Raffinerieprodukten in den nächsten zwei Jahren verringern. Zugleich wird ein Anstieg des Destillatverbrauchs in den USA durch steigende industrielle Aktivitäten und wachsende Importe erwartet. Dies könnte die Anbieter dazu zwingen, auf Bestände zurückzugreifen und die Exporte zu reduzieren, um den heimischen Markt auszubalancieren, berichtete Rigzone.com.
Quelle: rigzone.comEU-weites Fahrverbot für Verkehrssünder künftig möglich
Ein EU-weiter Führerscheinentzug ist künftig möglich, berichtet AUTO BILD. Verkehrssünder, die etwa betrunken fahren oder schwere Unfälle verursachen, können in allen Mitgliedsländern Fahrverbote erhalten. Bisher galten diese nur im Land des Delikts. Die EU hat beschlossen, dass Fahrverbote in der gesamten Union durchgesetzt werden, während ein anderer EU-Plan für Gesundheitstests bei Senioren abgelehnt wurde. Der ADAC begrüßt die Regelung und sieht sie als sinnvollen Schritt zur Verkehrssicherheit. Die Entscheidung muss noch formal von EU-Rat und Parlament bestätigt werden, was jedoch als Formsache gilt.
Quelle: autobild.deÖlpreise steigen kräftig: Nahostkrise und Sanktionen treiben Markt an
In der vergangenen Woche haben die Ölpreise den stärksten Wochenanstieg seit Januar verzeichnet und die vorherigen Verluste fast ausgeglichen. Wie die Commerzbank berichtet, werden die Preise durch die aktuelle Eskalation im Nahen Osten beeinflusst, was eine risikobedingte Preissteigerung rechtfertigt. Die OPEC+ hat zudem signalisiert, dass sie die geplante Erhöhung der Ölproduktion im Mai beibehalten will, was das Aufwärtspotenzial der Preise begrenzen könnte. Carsten Fritsch, Rohstoffanalyst der Commerzbank, hebt diese Faktoren hervor. Gleichzeitig hat die US-Regierung neue Sanktionen gegen den Iran verhängt, was weitere Preissteigerungen zur Folge haben könnte. Präsident Trump hat zudem angedroht, ab April einen Zoll von 25% auf den Handel mit Ländern zu erheben, die Öl aus Venezuela beziehen. Dies könnte ebenfalls die Preisbewegungen beeinflussen, da Venezuela seine Ölproduktion zuletzt erheblich gesteigert hat.
Quelle: fxstreet.de.com